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Ben Aaronovitch: Mond über Soho

Roman // Original: Moon over Soho // 2011
DTV // Deutsche Erstausgabe 2012 // Übersetzt von Christine Blum
Seiten 412 // Euro 9,95


Jungpolizist Police Constable Peter Grant arbeitet bei der Metropolitan Police in London. In der Abteilung für das „Übernatürliche“, genauer gesagt im Folly, einer besonderen Einheit für Wirtschaftskriminalität und Spezialermittlungen, über die man in anständiger Gesellschaft nicht spricht. Zu den Aufgaben des Folly gehört es unbefugten Zauberern und Magiedilettanten auf die Schliche zu kommen. Die Einheit besteht aus genau zwei Personen, Peter Grant und dem Meister Nightingale. Die meisten anderen Zauberer sind im 2. Weltkrieg umgekommen. Im Folly wohnt noch die Haushälterin, Köchin und Kammerjägerin Molly, die nie spricht, viele spitze Zähne hat und mit Vorliebe rohes Fleisch isst. Und der Hund Tobby, der Peter aus seinem ersten Fall als Zauberlehrling übriggeblieben ist und vielleicht einen Hang zum Aufspüren von Magie hat.

Im zweiten Band treibt sich Peter in den Londoner Jazzclubs in Soho herum. Jazzmusiker sterben plötzlich und an ihren Leichen kann Peter die leise Melodie von Body und Soul hören. Gemeinsam mit seinem Vorgesetzten Detective Chief Inspector Thomas Nightingale versucht Peter dieser ungewöhnlichen Magie auf den Grund zu gehen. Dabei wird es wieder ziemlich turbulent, sie stöbern Vampire auf und entdecken ein Kabinett des Schreckens. Es scheint eine Verbindung zu der früheren Studentengruppe „Little Crocodiles“ zu geben, die von einem bösen Meister illegal in Magie unterreichtet worden waren. Scheinbar sind doch nicht alle Zauberer bis auf Nightingale im Krieg umgekommen.

Die Flussgeister, schon bekannt aus dem ersten Band Die Flüsse von London mischen auch wieder mit, und Peter verliebt sich in die schöne Simone. Allerdings scheint auch mit Simone und ihrer Schwester etwas nicht zu stimmen. Sie scheinen ihre Energie aus der Jazzmusik und vielleicht auch den spielenden Musikern zu ziehen. Gibt es so etwas wie Jazzvampire?
Am Ende kommt es zu einem Show down und Peter wird vom bösen gesichtslosen Zauberer fast vom Dach eines fünfstöckigen Hauses gepustet.



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