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James Runice: Das Problem des Bösen. Sidney Chambers ermittelt

Krimi // Original: The Grantchester Mysteries. Sidney Chambers and the Problem of Evil // 2014
Atlantik // 2018// Aus dem Englischen von Renate Orth-Guttmann und Valerie Schneider
320 Seiten // 20,00 Euro // Hardcover und gebunden

Mit "Dem Problem des Bösen" ist Sidney Chambers in Deutschland zurück. Wie immer ist Pfarrer Chambers bemüht seinem Freund Inspector Keating beim Kampf gegen das Bösen zu unterstützen. Das macht ihm in kirchlichen Kreisen nicht nur Freunde und auch seine frischgebackene Ehefrau beansprucht seine Zeit. Denn endlich ist seine deutsche Freundin Hildegard u ihm nach Grantchester gekommen und sie haben geheiratet. Hildegard ist Musikerin und dank ihrer aufrichtigen und hilfsbereiten Charakters auch bei der Dorfbevölkerung beliebt.

Sidney ermittelt in vier Fällen, wobei er versucht seine knappe Zeit gerecht zwischen seinen seelsorgerischen Verpflichtungen, seiner Frau und seinem kriminalistischen Hobby aufzuteilen. Es macht schon nachdenklich, wenn man sieht wie Sidney darunter leidet als Priester immer sich sich ruhend, ausgeglichen und optimistisch erscheinen zu müssen. Quasi über den weltlichen Dingen stehend. Da ist es gut, Sidney in der letzten Geschichte überglücklich über die Geburt seiner Tochter und sehr traurig über den Tod seines alten Hundes zu sehen. Auch wenn meiner Meinung nach kein Hund in einer Geschichte sterben sollte.

Sidney lebt in der Nähe zu Oxford und seit ich vor Kurzem ein Wochenende in der schönen englischen Countryside mit einem Besuch von Oxfords ehrwürdigen Colleges verbinden dürfte, sind mir Runices stimmungsvolle Krimis noch mehr ans Herz gewachsen.

Wir danken dem Atlantik Verlag für das Rezensionsexemplar.






Auch bei den Vorlesern:
James Runice: Die Schrecken der Nacht. Sidney Chambers ermittelt.

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7:45  Uhr  Frühstück (Müsli, sonntags auch mal Rührei)
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