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Juliet Ashton: Das Glück wohnt in der Ivy Lane

Roman // Original: The Woman at Number 24 // 2017
Rowohlt Taschenbuch Verlag // 2017  // Aus dem Englischen von Silke Jellinghaus und Katharina Naumann
396 Seiten // 9,99 Euro

Das Buch handelt von den Bewohnern eines schönen alten Hauses in der Ivy Lane in Notting Hill, London. Es ist ein bunt gemischter Haufen und das Leben in der Ivy Lane, wo „das Glück wohnt“ könnte eigentlich toll sein. Aber natürlich haben auch die Menschen hier ihre Probleme und Geheimnisse und nicht jeder ist, was er zu sein vorgibt.

Im Mittelpunkt steht die Kinderpsychologin Sarah, die in einer Klink für Sucht- und Traumabehandlung gearbeitet hat. Sie hat eine Auszeit genommen als sich ihr älterer Ehemann Leo, der Antiquitätenhändler, von ihr getrennt hat, nachdem er ein Verhältnis mit der unter ihnen wohnenden jungen Helena begonnen hat. Zwei Wochen nach der Scheidung haben Leo und Helena geheiratet und Helena ist zu Leo in die schönste Wohnung im Haus gezogen. Sarah hat das Feld geräumt und wohnt jetzt im Dachgeschoss. Und auch die anderen Hausbewohner sind nicht ohne:
Im Souterrain leben Lisa und ihre junge Tochter Una, die seit der Trennung ihrer Eltern nicht mehr spricht. Daneben wohnt die ältere unausstehliche Marvis mit ihrem Kakadu. Seit dem Tod ihrer berühmten Schwester, einer Schriftstellerin, ist sie noch komischer geworden. Im Erdgeschoss sind Jane und Tom Royce eigezogen. Sie freunden sich schnell an und zwischen Tom und Sarah scheint eine besondere Stimmung in der Luft zu liegen. Früher wohnte dort Sarahs Freundin Smith. Sie hat das Haus verlassen um zu einem Krebsspezialisten nach Chile zu fahren. Nachdem Sarah von Smiths Hirntumor erfuhr, stellten sie einen Spendenaufruf ins Internet, um die Reise zu finanzieren.

So viele verschiedenen Schicksale machen schon interessante Hausbewohner und Sarah ist die gute Seele im Haus. Mit ihrer unglaublich naiv und gutgläubig Art, macht sie es den anderen aber zu leicht sie auszunutzen. Anstatt Dinge zu hinterfragen, sie ist ja schließlich Psychologin, nimmt sie alles für Wahr hin. Und am Ende zieht das Glück während einer großen Versöhnungsparty doch noch in die Ivy Lane.


Für das Rezensionsexemplar danken wir:

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